Fotografieren erlaubt trotz Daten­schutz­grund­verord­nung?

Wer macht es nicht? Nach­dem die Mit­gliederver­samm­lung, das Firmen­event, die Bene­fizver­anstal­tung vor­bei ist, wird nachträglich wer­be­wirk­sam mit­tels Fotoauf­nah­men auf der Web­seite oder auf Social-Media- Kanälen darüber berichtet. Min­destens genau­so häu­fig wer­den zu Wer­bezweck­en auch Fotos von Beschäftigten oder anderen Per­so­n­en in Broschüren oder auf der Web­seite ver­wen­det. Mit der neuen Daten­schutz­grund­verord­nung fra­gen sich nun alle Beteiligten, ob vor der Ver­wen­dung oder gar auch schon vor Anfer­ti­gung der Fotografien die Ein­willi­gung der auf dem Foto abge­bilde­ten Per­so­n­en einzu­holen ist? Und wie weit reicht diese Ein­willi­gung? Neben den rechtlichen Anforderun­gen an die Anfer­ti­gung und Ver­wen­dung von solchen Fotoauf­nah­men schauen wir uns an, welch­er weit­eren Erk­lärun­gen der Betrof­fe­nen es bedarf, damit die ange­fer­tigten Fotos in der gewünschten Form ver­wen­det wer­den kön­nen. Denn ein rechtlich­er Check ist häu­fig schnell möglich und sin­nvoll, um nicht unnötig mehrere tausend Fly­er oder Broschüren ver­nicht­en zu müssen, weil nicht alle Rechte vorlagen.

Das Sem­i­nar gibt einen Überblick zu den rechtlichen Rah­menbe­din­gun­gen und ver­mit­telt anhand von Prax­is­tipps, wie die Nutzung von Fotos und Bildern im Unternehmen­sall­t­ag rechtssich­er erfol­gen kann.

Inhaltliche Schw­er­punk­te

  • Recht am eige­nen Bild, Recht am eige­nen Wort

  • Kun­sturhe­berge­setz und EU-Datenschutzgrundverordnung

  • Reich­weite des Schutzes und Ausnahmen

  • Ein­willi­gung und andere Zulässigkeitstatbestände

  • Anforderun­gen an die Gestal­tung von Einwilligungen

  • Aktuelle Entwick­lun­gen